Samstag, 25. März 2017

km 43510 Große Runde um Düsseldorf

Heute soll es ein schöner Tag werden. Noch ist es nur 4°C, aber die Sonne geht ja gleich auf und der Himmel ist wolkenlos.
meistens fahre ich ja am Niederrhein, bzw. in Richtung Niederlande. Für heute habe ich mir eine Tour rund um Düsseldorf überlegt.
Kurz vor Sonnenaufgang breche ich auf. Über die Brücke der Solidarität geht es über den Rhein nach Mühlheim Von dort fahre ich im Ruhrtal nach Essen Kettwig. Hier beginnt der Panoramaradweg "Niederbergbahn" diesem möchte ich bis Wülfrath folgen. Zur frühen Stunde ist auf der Bahntrasse noch nicht viel los. Es gibt eine Drängelgitter, diese sind aber mit dem Velomobil gut zu durchfahren. Die ersten Kilometer geht es stetig bergauf und es gibt einige schöne Panoramablicke. Kurz hinter Velbert wird das Fahrverhalten plötzlich schwammig. Eine dicke Scherbe hat den Hinterreifen zerschnitten. Zum Glück habe ich Ersatz dabei. Also das DF auf die Seite gelegt und den Mantel samt Schlauch getauscht. Dabei ist mir dann jedoch die Kette abgefallen und so musste ich noch die vordere Wartungsklappe abschrauben und die Kette wieder aufs Kettenblatt auflegen und in die Kettenrolle bugsieren. Ab Wülfrath ging es dann weiter über die nächste umgebaute Bahntrasse, die "Korkenziehertrasse". Zuerst wurde ich von einem Bauzaun aufgehalten mit dem Hinweis, "Wegen Bauarbeiten ab dem 23.3 gesperrt". Andere Radfahrer kamen mir aber auf der Trasse entgegen, so das ich mich entschloss, mein Glück zu versuchen. Bis auf zwei Baustellen, wo ich das Velomobil schiebender weise durchbugsieren musste, gab es auch keine weiteren Probleme. Die Drängelgitter auf der Korkenzieher Trasse sind allerdings sehr eng gebaut und mit dem Velomobil nur mit Vorsicht zu durchfahren. Nach 4 1/2  Stunden Fahrtzeit erreich ich Solingen. Jetzt geht es bergab bis Leichlingen. Von Leichlingen geht es dann über kleine Straßen zur Rheinfähre in Hitdorf. Durch den Worringer Bruch geht es zum Chorbusch. Im Chorbusch ist der Waldboden mit abertausenden weißen Blüten der Buschwindröschen bedeckt. Der Weg durch den Wald hat eine wassergebundene  Oberfläche, ist aber auch mit dem Velomobil gut zu fahren. Hinter dem Wald gerate ich allerdings auf einen recht üblen Feldweg, der nur im Schritttempo zu bezwingen ist. Zur Mittagszeit erreich ich Bedburg. auf der Hauptstrasse erblicke ich ein REWE-Schild. Also kurz einen Schlenker einlegen und den Getränkevorrat auffrischen. Nach dieser kurzen Pause geht es dann durch das verlassene Geister-Dorf Jackerath. Dieses Dorf wird dem Braunkohletagebau geopfert. Das große Loch will ich mir aus der Nähe ansehen, der erste Abstecher ist aber wenig erfolgreich und endet über groben Schotter an einer Schranke. Also umkehren und weiter in Richtung Mönchengladbach. Kurz vor Wanlo sehe ich dann ein Hinweisschild zum Aussichtspunkt Tagebau. Also wage ich den 2. Versuch und folge dem Hinweisschild. Nach wenigen Kilometern stehe ich dann vor dem riesigen Loch. Die gewaltigen Bagger sehen darin wie Spielzeuge aus. weiter geht es dann über Rheindahlen und Mönchengladbach nach Willich. Ein kurzer Stopp bei meiner Mutter ist eingeplant. Nach einer guten halben Stunde Pause geht es über Krefeld nach Hause. Eine Stunde vor Sonnenuntergang lasse ich mir ein kühles Bier und das verdiente Abendessen schmecken.

Auf der Niederbergbahntrasse

Reifenpanne bei Solingen


Durch den Wald "RadregionRheinland"

Hier geht es nicht weiter,  Braunkohletagebau
Hier ein VIDEO


Samstag, 11. März 2017

km 42327 Wartungsarbeiten Teil 2

Nach einem gemütlichem Abend in der Fewo und einer guten Nacht, machte ich mich wieder auf den Weg nach ICB. Als ich dort ankam stand ein riesiger LKW mit einer Ladung Velomobile vor der Werkhalle. Nach einem Kaffee entluden wir erst mal 6 neue DFs, die restlichen 12 Velomobile waren für velomobil.nl.
Dann kümmerte sich Frank weiter um mein DF. Als erstes wurde die Hinterradschwinge und das Hinterrad wieder eingebaut und das Ritzelpaket gewechselt. Das Hinterrad hat keinerlei Spiel mehr. Freude kommt auf. Das Wechseln der Kette und tausch des Schaltzuges folgten als nächstes. Anschließen stellte Frank fest, das der Sitz zu tief ist und schon Längslöcher in den DF-Boden gefräst hat. Die kam wohl dadurch, dass die vorderen Bohrungen der Sitzbefestigung mittlerweile oval geworden sind. Ursache ist eine zu lockere Verschraubung. Mann sollte also immer darauf achten, das diese Verschraubung so fest ist, dass der Sitz wenn man ihn hochklappt, in dieser Stellung bleibt und nicht von selbst wieder herunter fällt. Die ovalen Löcher hat Frank mit schnell härtenden Harz gefüllt und nach einer Wartezeit neue Löcher gebohrt.Mittlerweile füllte sich die Werkhalle mit weiteren Fahren und Fahrerinnen wegen geplanter Probefahrten oder für kleine Reparaturen.
Gegen 14 Uhr machte ich mich dann mit einem generalüberholtem DF wieder auf die Heimreise.
Zurück ging es nicht über Elburg, sondern über Kampen. Bis kurz hinter Deventer folgte ich dabei der Ijsel. Eine sehr schöne Strecke, die mit dem Velomobil richtig gute Laune macht. Nach 197km und 6 Stunden Fahrt bin ich wieder daheim.
frische Ware!

Freitag, 10. März 2017

km 42130 Große Inspektion bei ICB


Nach über 42.000 km sind ein paar Wartungs- und Reparaturarbeiten am DF fällig. Vor einigen Wochen war ich mit dem DF in einer Straßenbahnschiene hängen geblieben, was zu einem verbogenen Querlenker und einem leicht verbogenem Federbein führte. Beides sollte ausgewechselt werden. Auch die Kette und die Ritzel sollten gewechselt werden, auch wenn die Kette noch nicht ganz an ihrem Limit war. Das wichtigste war aber, daß das Spiel in der Hinterachse beseitigt wurde. Durch das Spiel kamen ab und zu die drei Nieten, die das Ritzelpaket zusammen halten, mit dem Ausschnitt im Radkasten in Kontakt, was zu einem fürchterlichem Krach im Hinterbau führte.

Um kurz vor sieben, machte ich mich auf den Weg. Ich hatte mir einen Track über verkehrsarme kleine Strassen ausgearbeitet. Unterwegs fuhr ich zeitweise durch dichten Nebel, aber auch die Sonne kam immer wieder mal durch. In Elburg habe ich dann erst mal das holländische Nationalgericht, "Frikandel mit Friets Spezial" gegessen. Dann ging es weiter nach ICB. Wo ich  kurz vor 14 Uhr eintraf. Nach einem Kaffee, kümmerte sich Frank direkt ausgiebig um mein DF. Es war gar nicht so einfach, die Ursache für das Spiel im Hinterrad zu finden. Eine neue Hinterachse, verringerte das Spiel, beseitigte es aber nicht. Auch neue Lager brachten keinen Erfolg. Letztendlich lag das Spiel an einer fehlerhaften Verklebung der radseitigen Buchse in der Hinterradschwinge. Zur
Reparatur musste dann die Schwinge ausgebaut werden und die Buchse herausgenommen werden. Den alten Kleber mit einem Stechbeitel entfernen, Hinterradschwinge säubern und entfetten und die Buchse wieder einkleben. Die Verklebung musste jetzt erst mal über Nacht aushärten. Anschließend habe wir das rechte Federbein getauscht und einen neuen Querlenker eingebaut. Da mir das DF vorne etwas zu weich gefedert war, haben wir gleich noch die Federn gewechselt. (in 44mm blau + 44mm  rot). Danach war es auch schon Zeit für den Feierabend. Mit einem Leih-DF ging es dann zur Ferienwohnung.

Donnerstag, 23. Februar 2017

km 41333 Vom Deich gepustet mit 11 Bft Seitenwind

Heute gab es eine Unwetterwarnung wegen Sturm. Ab dem frühen Abend sollte das Orkantief Stumböen bis 11 Bft bringen. Eigentlich hatte ich deswegen geplant, frühzeitig Feierabend zu machen und vor dem Sturm nach Hause zu fahren. Betriebliche Umstände versagten leider diese Maßnahme.
Auf dem Fleher Rheindeich trieb mich der Wind schon mit 50km/h dahin, ohne das ich treten musste.




Auf der Rheinkniebrücke verlor ein Lkw Glasplatten. Diese standen senkrecht auf der Ladefläche und waren in Mitte mit einem Gurt fest gezurrt. Aber durch die Windlast bogen sich die Glasscheiben  und brachen mit einem mal in der
Mitte durch. Die oberen Hälften der Glasscheiben segelten auf den Radweg. Zum Glück, 2 Minuten bevor ich diese Stelle passierte!
Auf dem Rheindeich zwischen Lörick und Lank-Kierst schob mich dann der Wind weiter kräftig an. Er kam genau von der Seite und trotz bremsen fuhr ich immer schneller und hatte ohne zu treten wieder 50 km/h  auf dem Tacho. Eine starke Böe brachte mich dann auf zwei Räder und ich drohte vom Deich gedrückt zu werden. Um zu verhinder, dass ich mit einer oder mehreren Eskimorollen den Deich runter purzele, entschloss ich mich dazu lieber so stark einzulenken, dass ich senkrecht den Deich runter fahre. Wäre am Deichfuß die Bodensenke nicht gewesen, wäre wahrscheinlich gar nicht passiert, so habe ich einmal kräftig mit den Fußhubbeln aufgesetzt, was zu einem 5cm langen Riss am Boden führte. Aber im Ganzen, habe ich noch mal richtig Glück gehabt.
Schwierig war es das DF wieder nach oben auf den Deich zu bekommen. Sobald es wieder quer zum Wind stand, drohte es vom Wind wieder um geblasen zu werden. Die Rennhaube machte das Einsteigen auch nicht einfacher. Meine Lektion habe ich gelernt, die restlichen Kilometer legte ich dann mit besonderer Vorsicht zurück.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

km 38140 OBT2016 Rückfahrt

Der Morgen startet mit einer heißen Dusche und einem leckeren und reichhaltigem Frühstück.
Ymte versorgt uns echt super. Auch nach mehrmaligem Nachfragen nach einem Sparschwein, lässt Ymte es nicht zu sich an den Kosten für die Bewirtung etc. zu beteiligen. Nochmal ein ganz großes Dankeschön an Ymte, Frank, Daniel und die gesamte Familie Sybrandy.

Die Strecke der Hinfahrt hat allen so gut gefallen, dass wir beschließen den gleichen Track in umgekehrter Richtung zu folgen. Ein weiterer Fahrer gesellt sich zu uns, Jupp mit seinem neuem QV.
Sonnenaufgang in Elburg

Zum Sonnenaufgang erreichen wir Elburg. Genau der richtige Zeitpunkt für ein Gruppenfoto. Ein Angler kommt direkt auf uns zu und bietet sich als Fotograf an. Danke schön.
Der Tross

Jupp in seinem QV


Spuren im Raureif
Der Weg durch das Veluwe wird uns kurz versperrt, doch die Waldarbeiter tun alles, um uns eine schnelle Weiterfahrt zu ermöglichen.
Ein kleiner Ast versperrt den Weg
Nebel im Veluwe

.... das nächste Hindernis

gespenstisches Licht am Apeldoornskanaal

zurück am Rhein

Mittwoch, 28. Dezember 2016

km 37960 Oliebollentocht


Die Oliebollentocht 2016 schlägt alle bisherigen Teilnehmerrekorde. 209 Velomobile werden gezählt!

Nach einem ausgiebigem Frühstück und mehreren Tassen heißen Kaffee, geht es raus in die Kälte.
Es sind 2°C und ein dicker Nebel wabbert über Flevoland.
Um 10:30 setzt sich der lange Tross in Bewegung. Es werden für die Hin- und Rückfahrt zum Pausenort jeweils 2 unterschiedlich lange Routen angeboten.

Hin nehme ich die länger Route. Sie führt uns über Kampen am Drontermeer entlang nach Elburg. Von Elburg geht es dann nach Biddinghuizen. Hier ist Flevonice der Pausenort.
In Flevonice, einem Eissport und Rollsportcenter mit einer 3000m langen Eisbahn fand früher auch schon mal die CycleVision statt. Hier gibt es warme Getränke und ein Stück Kuchen. Der Saal ist schnell voll. Mit so vielen Teilnehmern hatte wohl keiner gerechnet.
Da der Nebel nicht weniger wurde, habe ich mich beim  Rückweg für den kürzeren Weg entschieden.
Eine Feuertonne sorgt vor Intercitybikes für etwas Wärme, so daß man draußen plaudern kann und die Ankunft der späteren Velomobile verfolgen kann.
Zum Abschluß gibt es dann sehr leckere Oliebollen und eine schmackhafte wärmende Suppe. Bei einem kühlen Bier lassen wir den Tag spät ausklingen.


Start der OBT
Der Nebel behindert die Sicht
DF und QV einträchtig nebeneinander
unmöglich den langen Lindwurm aufzunehmen
Pause bei FlevoNice

Oliebollen bei Intercytibikes

weiter Fotos






Dienstag, 27. Dezember 2016

km 37900 OBT2016 Hinfahrt


Ab 8 Uhr ist bei mir der Kaffee fertig. Um 8:10 treffen die ersten Mitfahrer bei mir ein. Es ist Mittlerweile Tradition, das ich eine Gruppe zur OBT führe. Diesmal sind wir zu sechst.Tim, Peter, Hanns, Hajo, Jürgen und ich.
Um 9 Uhr sind alle (außer Peter, den wir in Kamp-Lintfort treffen) da und wir brechen auf.
Der Track ist optimiert auf möglichst wenig Verkehr und doch ohne nennenswerte Umwege und wenig Höhenmeter. Also die Ideale Velomobilstrecke.
Über Kamp-Lintfort und Alpen geht es nach Xanten und dann in Rees über den Rhein. Kurz bevor wir die Niederländische Grenze erreichen, zwingt uns eine fehlende Brücke zu einem kurzen Umweg. Zum Glück ist dieser gut ausgeschildert. Nach 3 Stunden Fahrtzeit erreichen wir die Grenze in Netterden.
Schnell erreichen wir Doetinchen und sind genauso schnell wieder aus der Stadt raus. Eigentlich wollten wir hir Pause machen, haben bei der Durchfahrt aber nichts gefunden. Also geht es weiter an der "Alten Ijssel" entlang nach Angerlo. Hier drehen wir eine Runde durch das Dorf, aber ein Cafe entdecken wir nicht. Als wir wieder aus dem Ortskern heraus fahren, sehen wir auf der anderen Seite der Straße ein Autohaus mit Tankstelle und Bistro. Hier gibt es Kaffee für 1,10 Euro und hinter der Glasscheibe wärmt uns die Sonne angenehm auf.
Nach 30 Minuten Pause sind die Füße wieder aufgetaut und wir fahren Weiter nach Doesburg. Von Doesburg aus führt der Track ein kurzes Stück an der Ijssel lang und dann immer am Apeldoorns Kanaal entlang bis nach Apeldoorn. Vor Jahren war dieser Weg am Kanal von schlechter Qualität, jetzt hat er eine neue Asphaltdecke und lässt sich ganz prima fahren. Normalerweise meide ich, größere Städte zu durchfahren und umfahre sie lieber. Diesmal habe ich aber den Track durch Apeldoorn geführt.  Der Marktplain lädt zu einem kurzen Fotohalt ein. Die Stadtdurchfahrt ging auch ohne Probleme, so daß die Stadt schnell hinter uns liegt.
Hinter Apeldorn geht es durch das Veluwe. Dieser Landstrich wechselt von Kieferwäldern und Laubwäldern auf Heidelandschaft und ist jedes mal besonders schön. Wir erleben einen wunderbaren Sonnenuntergang. In Elburg führt uns eine Klappbrücke über das Veluwemeer und wir erreichen Flevoland. Nach weiteren 12 Kilometern erreichen wir Intercitybikes. Es sind schon einige Velomobilfahrer da und es wird ein geselliger Abend mit lecker Nudeln, Freibier und kurzweiligen Gesprächen. Auch ein lauschiges Schlafplätzchen findet sich. Ymte hat alles hervorragend organisiert. Vielen Dank an Ymte und seinen zahlreichen Helfern.





Sonntag, 18. Dezember 2016

km 37500 1,9" Winterreifen fürs DF

Für die Wintersaison hatte ich hinten einen Schwalbe Marathon Racer montiert. Mit diesem war ich jedoch überhaupt nicht zufrieden. Die Nasshaftung ist einfach miserabel!
Deshalb war ich auf der Suche nach einem anderen Reifen. Nach Möglichkeit wollte ich einen Reifen mit durchgehendem Profil in der Mitte und feinen Stollen an der Flanke.
Meine Wahl fiel auf den Maxxis Wormdrive MPC 26" Faltreifen.
Dieser Reifen ist mit 1,9" schon ziemlich fett und auch wegen der Stollen ziemlich mühsam in den hinteren Radkasten zu bekommen.
Doch nach einigen vergeblichen Versuchen saß der Reifen auf der Felge. Jetzt noch den Latexschlauch rein und aufpumpen.
Die Reifen dreht sich frei im Radkasten, also auf zur Probefahrt.
Bei schnell genommenen Kurven und kräftigem  Antritt schleift der Reifen seitlich im Radkasten.
Was tun? Reifen ausbauen und einen anderen Reifen verwenden?
Ich einschließe mich zur radikalen Methode. Die Seitlichen Stollen werden mit dem Messer seitlich gestutzt. Etwas zeitaufwendig, aber nach 15 Minuten ist das auch geschafft.
Nun schleift nichts mehr und auch in schnellen Kurven ist ruhe im Radkasten.
Nun kann der Reifen in den nächsten Tagen zeigen was er kann.
Eine kurze Probefahrt hinterließ keinen schlechten ersten Eindruck.


Samstag, 15. Oktober 2016

km 33320 Von Nunspeet nach Hause

In der Nacht bin ich mehrmals aufgewacht, da starker Regen auf das Carport prasselte. Die Motivation früh aufzubrechen hielt sich dadurch in Grenzen. Bei Regen und unbekannter Strecke, fahre ich ungern in der Dunkelheit. so stehe ich erst um 6 Uhr auf und frühstücke erst mal ganz in Ruhe.
Um kurz nach 7 mache ich mich dann auf den Rückweg. Es regnet immer noch leicht und der feuchte Waldboden duftet herrlich. Das erste Teilstück führt fast nur durch waldreiche Gegend. Den Track hatte ich mir vorher am Rechner zusammen gestellt. Nach 40km komme ich zu meiner Überraschung an eine Schranke. Hier beginnt der Nationalpark "De Hoge Veluwe". 9,15 Euro für die Durchfahrt sind mir dann aber doch zuviel und ich verlasse meinen Track und umfahre auf der N310 den Nationalpark. Der Rückweg führt mich dann durch Arnheim. Für eine Großstadt kommt man aber erstaunlich gut durch die Innenstadt. Hinter Arnheim geht es zur Loo-Fähre. Durch den extrem niedrigen Wasserstand liegt die Fähre sehr tief am Fähranleger und die Auf- und Abfahrt zur Fähre ist schon recht abenteuerlich. Unterwegs begegne ich dann noch einem Mammut am Wegesrand. Weiter geht es immer über den Deich bis nach Emmerich. Die Emmericher Rheinbrücke ist mit über 800m Spannweite die längste Hängebrücke Deutschlands und immer wieder beeindruckend. Über Sonsbeck und Kamp-Lintfort geht es dann weiter nach Hause.

gut sichtbar markierte Kurven...

trübes Wetter, leider!

Bahnhof Arnheim

Auf der Fähre in Loo

...ein Mammut am Wegesrand

Rheinbrücke Emmerich
Herbstzeit - Kürbiszeit!
und kurz vor dem Ziel noch einmal Flicken!